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Jul. 25.

Led-Lenser M7 – Taschenlampe für Profis und „Normalos“: Test-Tagebuch

[Trigami-Review]

Tag 1: Es ist soweit. die M7 ist angekommen. Dieses Mal wird die LED-LENSER M7 von Zweibrüder auf Herz und  Nierengeprüft werden

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Ich dachte schon, dass die Paketsendung während meines Urlaubs ankommt, aber ALLE Lampen die verschickt wurden gingen noch einmal durch den internen Test. Hm, die Formulierung klingt merkwürdig. Hat das einen Grund ? Egal das Paket liegt vor mir und ich packe es erwartungsvoll aus. Eine kleine und eine größere Schachtel liegen neben der Drucksache  darin. Beide Packungen weisen leichte Gebrauchsspuren auf. Die Fächer für die Batterien sind leer. Hm, haben die was vergessen ? Ein Klick auf den Taster der Lampe zeigt jedoch, das diese schon “geladen” ist. Aha, der “interne Test”. Ansonsten ist an Lampe oder Zubehör kein Anzeichen von Mängeln zu entdecken.

Inhalt Ich sitze beim Frühstück, meine Kinder quengeln, muß später weitermachen.

Tag 2: Heute abend hat Sohnemann Übernachtungsbesuch. Eine langversprochene Zeltübernachtung im Garten steht an. Na, mal sehen, ob die Jungens auf einen Nachtcache stehen.

Der Abend zieht sich hin, die Kiddis sind schon um 22:00 platt, da ist es noch nicht mal richtig dunkel. Ich spiele im Zelt (praktisch, wir haben unser “Zelt” unter unserem Gartentrampolin aufgebaut, man kann durch das Trampolin durchschauen) noch ein bißchen mit meinen Lampen rum, um den Nachwuchs ruhig zu kriegen. Schon witzig, was eine P2, Hokus Focus, M1, M5 und die M7 für Gesichter hervorrufen. Aufgrund der Größe ist die P2 ideal für das Bild “Glühende Faust”. Die M7 ist zu groß,aber der Strobo-Effekt zaubert ein großes “Ahhh” auf die Kindergesichter.

Später, als die Kinder schon den Garten abholzen (mann, können die schnarchen) hole ich für Frau matzotti noch den einen und anderen Stern vom Himmel. Echt cooles Lichtschwert. Besonders bei etwas höherer Luftfeuchtigkeit sieht man den Lichtstrahl klasse.

Tag 3:

So, heute geht’s auf den Nachtcache. Gleich um die Ecke gibt es einen schon gelösten Cache mit Reflektorstrecke und Reaktivlichtern, die Lichtstärke und Präzision erfordern. Mit dabei die M7 und die M1, die die Strecke schon einmal bewältigt hat. Okay, alleine die technischen Daten sind nicht vergleichbar. Da stehen für die M7 im Vergleich

  M1 M7
LED 1 x Cree-Chip High-End Power LED
Länge 97mm 137mm
Gewicht 78g 193g
Lumen 155* 220’*
Batterien 1x CR123 4xAAA
Energietank 3,9Wh 7,2Wh
Leuchtdauer 8h 11h
Leuchtweite 146m 255m

Demnach ist die Tour ohne Probleme schnell abgehakt. Okay, die Stationen sind natürlich mit dem “gewusst wie” schneller abgehandelt, wenn man weiß wo man suchen muß…. Aber definitiv ist die Lichtstärke deutlich zufriedenstellender als meine bisherigen Lampen.

Tag 4:

Okay, heute geht es an die Lampe und ihre Besonderheiten. Die M7 ist eine Lampe mit mehreren Programmen. Die Jungs von Zweibrüder nennen es S.L.T. (steht für Smart Light Technology). Wie soll man Programme mit nur einem Taster steuern ? Ich versuche es mal rein intuitiv. Hm, an, aus, tasten,… irgendwie … Ich glaube ich muß den Ikea-Modus ausschalten. Also Bedienungsanleitung durchlesen. Da liegt, wie immer, eine Quick-Reference-Card bei. Die Kurzbeschreibung gibt an, dass es drei Programm gäbe, zwischen denen durch 4-maliges Tasten und einmaliges Einschalten gewechselt werden kann. Hm, und wie weiß ich in welchem Programm ich bin ? Ach so, die Lampe blinkt nach dem Einstellen des Programms 1-3 Mal, je nach Programm. Steht aber nur in der “ausführlichen” Anleitung drin.

Ich schalte mal ein und identifiziere das momentane Programm als den “Professional Mode”. In diesem stehen sämtliche eingebauten Lichteffekte zur Verfügung durch die durch einmaliges Tasten durchgeschaltet werden kann.100%, 15%, blinken, S.O.S.-Signal und Stroboskop-Effekt.  Hm, was ist das denn, nach dem Vollicht den Taster bei 15% halten ? Ahhh, die Lampe dimmt stufenlos von 15% hoch bis zum Erreichen von 100%. Cool, kann man die Einstellung speichern ?  Schade, nix gefunden. DAS wäre noch mal nett gewesen. Im “Professional Mode” ist der Zugriff auf alle Programme möglich, aber dies ist auch der einzige Modus, in dem man das S.O.S.-Blinken und das normale Blinken erreichen kann. Dies sind sicherlich Notfallprogramme, da diese nicht im Alltag verwendet werden (sollten).

Das zweite Programm heißt “Easy Mode” und enthält nur die beiden Modi 100% und 15%, bzw. auch den Dimmer. Das wird für das Nachtcachen wohl DIE Einstellung sein.

Das dritte Programm “Tactical Defense Mode” werde ich wohl nie brauchen, hoffe ich. Hier kann man zwischen 100% und dem Strobe-Effekt hin-und herschalten. Das geht durch ein einfaches ticken auf den Schalter. Die Hauptanwendung wird wohl für die Damen auf dem Nachhauseweg liegen. Tatsächlich ist das das Strobe-Programm im ersten Moment tatsächlich ziemlich verwirrend. Jedoch muß der/die Anwender/in auch reaktionsschnell reagieren, da sich der “Geblendete” doch recht schnell dran gewöhnt. er braucht nur ein bißchen Disco-erfahren zu sein…

Tag 5:

Ich lese mir die Anleitung mal ausführlich durch. Da steht was von zwei verschiedenen “Energy-Modes” (warum wird das alles auf Englisch beschrieben ?). Jetzt wird es kompliziert, der Energy-Saving-Modus wurde so konzipiert, dass man möglichst lange eine Taschenlampe zur Verfügung hat. Die Helligkeit wird nach 2 min im Spar-Modus auf 50% der Leistung heruntergefahren, nach weiteren 25 min wird die Lampe dann noch einmal auf 15% reduziert. Demnach wird in einem normalen Nutzungsprofil dann auch eine Laufdauer von 11h erreicht. Im “Constant Current Modus” wird die Helligkeit nach 2min auf 60% der Normalleistung runtergefahren, bleibt aber dann bis zum Ende der Batterieleistung erhalten. Gut ist dabei die Idee den Benutzer durch das “Low Battery Message System” zu signalisieren, wann der Strom zu Ende ist.. Die Lampe blinkt dann 5-Mal. Das erste Mal ist das etwas überraschend, man denkt das Programm hat sich selbst verstellt.

Baut man die Lampe einmal auseinander, kommen einige Teilchen zusammen (siehe Foto). Angenehm ist die “Füllung” durch 4 AAA-Batterien. Es sind keine Sonderformen notwendig, da freut sich auch das Portemonnaie. Interessant ist auch, dass die M7 ebenfalls mit Akkus betrieben werden kann. Lob, Lob, das ist nicht bei allen Zweibrüder-Lampen  der Fall.

Das Linsenstück ist in sofern etwas Besonderes, als das bei genauerem Hinsehen der Schriftzug “Patent pending” zu erkennen ist. Zweibrüder hat sich an den Linsensystemen Einiges schützen lassen. Da das Kind auch einen Namen haben soll heißt dies “Advanced Focus System”.

Besonders gelungen finde ich die die in die Lampe integrierte Arretierung der Fokuseinstellung. Durch Drehen des Vorderteils ist die Fokussierung einfach zu lösen oder festzustellen. Fast sogar einhändig. Praktisch, praktisch. Auch der mitgelieferte Clip ist ein RICHTIGER Clip. Die Lampe sitzt fest, rutsch und herausfallsicher. Und da die Halterung in mehreren Winkelschritten rastbar zur drehen ist, kann man die Lampe im Clip nach vorne ausrichten und hat somit beim Gehen beide Hände frei.

Clip

Die M7 soll auch noch als taktische Variante MT7 erscheinen, mit dessen Ende man sogar Glasscheiben einschlagen kann. Als Variante MR7 ist sie dann sogar direkt aufladbar.

Ich finde die Lampe aufgrund ihrer Helligkeit recht überzeugend. Freunde der LED-Technik wird auffallen, dass das gebündelte Lichtsignal nicht sauber rund ist, da habe ich schon bessere Ergebnisse gesehen, aber mal im Ernst, wer will in 200m Entfernung im Wald noch einen rechteckigen LED-Schein identifizieren können ?

Neuigkeiten von Zweibrüder sind unter Facebook oder Twitter erhältlich. Natürlich bietet Zweibrüder auch im eigenen Forum Unterstützung an.

Witzige Bilder der Taschenlampenkunst sind in der Gallery zu sehen.

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Sep. 01.

Video-Review Zweibrüder M5

[Trigami-Review]

Über Trigami habe ich das Angebot angenommen, die M5 von Zweibrüder (LEDLENSER) zu testen und ein Video-Review zu veröffentlichen. Da kam also ein schönes Paket mit folgendem Inhalt

Inhalt des Kartons

Anbei also eine Vorstellung der Lampe. Vorab schon mal angegebenen technischen Merkmale:

  • Helligkeit : 88 Lumen
  • Gewicht :74g
  • Lebensdauer Batterie (1! AA-Batterie) : bis zu 8h
  • maximale Erwärmung : 31°-33° (ideal für den Winter 😎 )

Auseinandergebaut sieht die Lampe dann so aus:

Einzelteile

Und schließlich hier der Beitrag als Video :

[youtube bPx_ttMRiI0]

Das Fazit sei hier mal kurz genannt: Die M5 ist, verglichen mit der Hokus-Fokus, wesentlich leicht, kleiner und der Focus schneller zu bedienen. Die Winzigkeit ist gewöhnungsbedürftig, nicht gerade eine „Männertaschenlampe“, aber extrem leistungsfähig. Für einen Nachtcache immer tauglich !

Tipps dazu und mehr Meinungen gibt es auuch noch in der Community bei Zweibrüder.

Viel Spaß wünscht,

matzotti


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