Dose statt Nadel – Geocaching

Jeder kennt die Situation und wenn nur vom Erzählen. Die Kontaktlinse fällt herunter. Im Gras. Und der erste Gedanke lautet: Scheibenkleister ! Da hat man die Linse im Gras zu suchen und stellt sich das schwierig vor !

So, das mag vielleicht eine wirklich heftige Aufgabe sein, aber erstens trägt nicht jeder Mensch eine Brille oder ist auf sonstige Sehhilfen angewiesen, und so zum Spaß kauft man sich die Dinger dann auch nicht. Außerdem ist es wenig herausfordernd, selbst eine Linse fallen zu lassen und diese zu Suchen. Das glaubt einem ja keiner, dass man die auch noch finden würde !

In dieser unserer modernen Zeit hat ein besonderer Mensch eine andere  Herausforderung gefunden. Eine Suche, allerdings auf die moderne Art. Geocaching nennt sich ein Zeitvertreib, mit dem man per Ausnutzung vieler um die Erde kreisender Satelliten gegebene Koordinaten finden muß. Die Position wird durch ein aufwendiges Verfahren, dass z.B. an dieser Stelle erläutert wird bestimmt.

Am 2.Mai 2000 wurde dieses Signal öffentlich zugänglich gemacht, davor war es rein militärischen Zwecken vorbehalten. Tags darauf versteckte Dave Ulmer an den Koordinaten 45° 17′ 28″ N, 122° 24′ 48″W den ersten Schatz seines angekündigten „Geo Stash Hunts“. Am 4.Mai 2000 wurde dieser erste Geocache dann von Mike Teague gefunden, der daraufhin auf seiner Website die wachsende Anzahl von Caches dokumentierte [Quelle: Wikipedia, Stichwort „Geocaching“] . Jeremy Irish , veröffentlichte am 2. September des Jahres  nach der Namensgebung „Geocaching“ seiner Website geocaching.com, die virtuelle Heimat des neuen Spiels.

Die Spielregeln lassen sich einfachst reduzieren:

Finde eine Dose…

… nimm etwas heraus…

…pack etwas hinein…

… und schreibe in ein Logbuch !

Das sind die groben Regeln. Wer es ganz genau wissen will, kann den Willi hier machen und ganz viel Lesen.

Viel Spaß beim Entdecken einer weiteren Möglichkeit seine Zeit zu verbringen und viel erfolg beim Suchen !

Der matzotti aus dem Heuhaufen