Category Archives:Stealth-Mode

Mrz. 03.

Stealth Mode #7: Der Video-Filmer

Mal ein bißchen übertrieben: Als Video-Filmer auf die Dosensuche zu gehen ist natürlich nicht gerade „stealth“. An dieser Stelle hat der Herr Schweigert aber mit seiner Kamera auch nicht gerade den Anschein gemacht sich unauffällig verhalten zu wollen.
Als Stealth-Mode ist diese „Rolle“ also wirklich nicht zu gebrauchen, es sei denn man engagiert gleich eine ganze Truppe Schauspieler, die an zwanzig Orten gleichzeitig verrückte Dinge tun. Spntan fallen mir die Horde Reinigungskräfte ein, die am Tag vor Karneval hier in Braunschweig die Fusswege und Straßenränder für die Horden von Jecken vom Eis befreit haben. (Vom Sinn und den Kosten dieser Aktion mal abgesehen hätte da schon früher was an wesentlich sensibleren Stellen passieren müssen)


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Apr. 28.

Stealth-Mode #6: die Sondereinheit

Normalerweise ist es ja ziemlich auffällig, wenn eine Gruppe merkwürdig gekleideter Menschen durch die Gegend zieht. Junggesellenabschiede, Vatertagstouren, da wird schon mal hingeguckt, um sich darüber lustig zu machen, oder nur den Kopf zu schütteln. Ich hatte kurz aus auktuellem Anlass überlegt diesen Mode überhaupt vorzustellen, aber ich denke die Leser dieses Beitrags wissen um die Ernsthaftigkeit der Serie. Er soll die Möglichkeit aufzeigen auch als Rudel eine ruhige Zeit (zumeist im Wald), auch tagsüber bei gutem Wetter zu haben.

Es war mir schon zu meiner Ersatzdienstzeit bei der A-B-C-Mess-und-Auswertestelle (Katastrophenschutz) aufgefallen, dass die Menschen ganz schnell weg waren, wenn wir unsere Atemschutz-, bzw. Absperrübungen im Wald durchführten. Lag einerseits an der Vermummung (kennt jemand das Modell ZODIAC ?) andererseits vielleicht an den Bildchen auf dem verwendeten Absperrband, denn so ein Totenkopf oder andere Säurebilder wirken schon ein bißchen abschreckend… Wir hatten eigentlich immer das Gebiet für uns allein. Wie ich im Nachhinein erfahren habe sogar ohne Ankündigung bei den lokalen Ämtern und Dienststellen. Das war schon faszinierend und kam mir jüngst wieder in Erinnerung.

So ein Wald ist doch gerade bei diesem tollen Wetter zur Zeit herrlich überlaufen. Da kommt man doch schon gar nicht mehr dazu sich ein bißchen abseits der Wege zu „verirren“. Warum sorgt man nicht dafür, dass man alleine bleibt. Auch für das Rudelcachen wäre dieser Stealth-Mode geeignet, vorausgesetzt die Kleidung der Gruppe ist überzeugend ähnlich. Was braucht man noch? Hm, Absperrband mit einigermaßen mysteriös und gefährlich wirkenden Zeichen, reicht ja auch in Papierform drangeklebt. Atemschutzmasken, oder einfach Kopflampen ? Funkgeräte, und das altbewährte Klemmbrett. Vielleicht noch ein Soundmodul, dass so komisch tickt und immer schneller wird, wenn man doch auf einen Passanten trifft… 😉 Das GPS fällt da jedenfalls nicht weiter auf !

Fragt sich nur, wer bei der langsam aufkommenden Hitze sich überzeugend in den Ganzkörperschutz schmeißt, um auch noch den herannahenden Förster zu überzeugend !!!

Frohes Aufklären,

matzotti


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Apr. 20.

Stealth-Mode #5: Der Fahrradfahrer

Ganz praktisch für das urbane Cachen: Das Cachemobil als Alibi. Sei es um

a.) eine Pause zu machen

b.) es an einem komischen Schild abzuschließen

c.) einen Platten Reifen o.ä. zu reparieren

das Fahrrad ist als Hilfsmittel nicht nur zur Fortbewegung beim Cachen zu gebrauchen. Sicherlich muß man darauf achten wo man sich hinstellt, bzw. anhält. Das auf-das-Fahrrad-klettern erzeugt dabei sicherlich genausoviel Aufmerksamkeit wie das zu-lange-am-Fahrrad-herumdoktern, wenn das Schloss angefasst wird. (Ich bin so blauäugig zu vermuten, dass in Deutschland die Mitmenschen so couragiert sind einen Fahrradknacker in der Fußgängerzone aufzuhalten.) Vorteil des Fahrrades als Tarnhilfsmittel: Ein Rucksack zur Mitnahme der CGA ist nahezu natürlich. Dementsprechend sollte man auch ungehindert darin herumsuchen könnnen, aber aufpassen nicht evtl. mitgenommenes Werkzeug zu offensichtlich auszupacken (s.o.)

Natürlich ist die Bekleidung geeignet zu wählen.Ein Biker im Sportdress fällt in der dichtbefahrenen Stadt eher auf als an etwas abgelegeneren Orten und er darf sicherlich auch mal kurz in die Büsche austreten.

Die Muggel werden sich dann nur wundern wozu er einen Kompass mitnimmt 😯

Viel Spaß bei der nöchsten Rad-Tour,

Euer matzotti


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Feb. 03.

Stealth-Mode #4: Der Telefonator

„Hallo, ja, wie geht’s ? Hmm, ja, das stimmt !“…

Mitten in der Gegend hektisch ein handgroßes Gerät aus der Jackentasche ziehen, an’s Ohr halten, oder wild drauf rumtippen… Das kann nur ein Mobiltelefon-Benutzer sein ! Das denkt mit Sicherheit jeder vorbeigehende oder aus der Entfernung betrachtende Mensch, der seine so beschäftigten Zeitgenossen betrachtet. Und weil ein Handy heutzutage schon zum allgemeinen Besitzgut gehört, ist das auch langweilig einem solchen Benutzer zuzusehen. Das eröffnet natürlich die Möglichkeiten unbeachtet am Baum rumzukratzen (der virtuelle Gesprächspartner erzählt ja gerade wieder mal, warum er/sie sich vom Partner getrennt hat), mit den Fingern, Füssen oder Stöckern irgendwo rumstochern oder wegschieben zu können. Gerade in der Stadt ist dieser Stealth-Modus recht einfach anzuwenden, da sich auch Sitzgelegenheiten (gibt es eigentlich jemanden, der mal die Dosen unter Bänken gezählt hat ?) ideal zum „Verweilen“ verwenden lassen.

Ähnliche Tarnmöglichkeiten ergeben sich auch bei der Beschäftigung mit dem Fahrrad (schon wieder eine Platten, sollte man nicht anwenden, wenn die Möglichkeit besteht, dass Spaziergänger einen mehrmals überholen könnten) oder sonstige „kaputten“ mitgeführten Gegenständen/Dingen, die totale Aufmerksamkeit erfordern. Man muß bloß ein bißchen alltäglich aussehen ! Der kaputte Trecker wäre da also eher in der Stadt hinderlich…

Bewertung :

Aufwand: Handy hat (fast) jeder 6/6
Stealth-Power: 5/6
Performance: 3/6


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