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Die Welt im Heuhaufen

 

September 2010
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Stealth-Mode #5: Der Fahrradfahrer

Ganz praktisch für das urbane Cachen: Das Cachemobil als Alibi. Sei es um

a.) eine Pause zu machen

b.) es an einem komischen Schild abzuschließen

c.) einen Platten Reifen o.ä. zu reparieren

das Fahrrad ist als Hilfsmittel nicht nur zur Fortbewegung beim Cachen zu gebrauchen. Sicherlich muß man darauf achten wo man sich hinstellt, bzw. anhält. Das auf-das-Fahrrad-klettern erzeugt dabei sicherlich genausoviel Aufmerksamkeit wie das zu-lange-am-Fahrrad-herumdoktern, wenn das Schloss angefasst wird. (Ich bin so blauäugig zu vermuten, dass in Deutschland die Mitmenschen so couragiert sind einen Fahrradknacker in der Fußgängerzone aufzuhalten.) Vorteil des Fahrrades als Tarnhilfsmittel: Ein Rucksack zur Mitnahme der CGA ist nahezu natürlich. Dementsprechend sollte man auch ungehindert darin herumsuchen könnnen, aber aufpassen nicht evtl. mitgenommenes Werkzeug zu offensichtlich auszupacken (s.o.)

Natürlich ist die Bekleidung geeignet zu wählen.Ein Biker im Sportdress fällt in der dichtbefahrenen Stadt eher auf als an etwas abgelegeneren Orten und er darf sicherlich auch mal kurz in die Büsche austreten.

Die Muggel werden sich dann nur wundern wozu er einen Kompass mitnimmt 8-O

Viel Spaß bei der nöchsten Rad-Tour,

Euer matzotti

3 comments to Stealth-Mode #5: Der Fahrradfahrer

  • -jha-

    Habe ich schon erwähnt, dass ich Caches hasse, die so platziert sind, dass man als einzelner Sucher genau so “in den Büschen” steht, dass man gerade noch von jedem Muggel gesehen wird.
    Und jeder denkt “Schon wieder so ein Hecken-Pisser, der auch noch zu blöd ist, sich so hinzustellen, dass er nicht gesehen wird.”

  • Das verstehe ich total. Vor allem wenn eine Mutti mit ihren Kindern vorbeikommt und der erwachsene Mann dann auf den Weg tritt…

  • Ich habe in Freiburg eine volle Stunde an meinem eigenen Fahrradschloss derumgesägt, -feilt, -rissen. Kein Mensch hat mich auch nur angeschaut.

    Klar, es war mein eigenes Fahrrad, und ich hatte den Schlüssel abgebrochen. Aber das können Passanten doch nicht ahnen…

    Fahrräder und Rucksäcke sind jedenfalls prima Tarnmittel

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